| Haltung von Meerlis |
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Hier findet Ihr bald die wichtigsten Infos zur Haltung von Meerlis bzw. über meine persönliche Haltung sowie Ernährung meiner Rasselbande. Für ausführliche Informationen verweise ich gerne auf die Meerli-Infos unter Links (www.diebrain.de). Hier findet Ihr alles Wissenswerte von A-Z über Meerschweinchen, inklusive Futterlisten, Giftpflanzen, Eigenbauten etc. Nachfolgend einige Tipps zur Fütterung der Meerlis - dieses Merkblatt kann gerne per E-Mail zugesandt werden: Wichtig: Man sollte das Meerli langsam an neues Futter gewöhnen, damit der Organismus bzw. die Verdauung Zeit hat sich umzustellen. Auch muss man bedenken, dass – wie bei uns Menschen – einige Dinge einfach nicht gemocht werden. Es ist also alles eine Frage der Geduld und des Geschmacks. Trockenfutter aus Zoohandlungen enthalten Stoffe, die für Meerlis nicht gesund sind! Dies wären z.B. verschiedene Getreidearten, Nebenerzeugnisse (= Abfälle), Zucker (z.B. Melasse). Dieses Futter macht die Tiere träge, krank und fett. Empfehlenswert als Alternative ist hier Futter von JR Farm (Grainless) oder z.B. Wiesengraspellets (z.B. über www.bibo-natur.de) Das Hauptnahrungsmittel unserer kleinen Freunde ist Heu. Dementsprechend muss dieses immer zur Verfügung stehen. Hier gibt es kein „zu viel“, eher ein „zu wenig“. Letzteres kann zu lebensgefährlichen Darmstörungen, Aufgasungen und im schlimmsten Fall zum Tod führen. Genauso wichtig wie Heu ist frisches Wasser. Heu enthält nur noch einen ganz geringen Anteil Wasser, sodass dieses in ausreichender Menge aufgenommen werden muss. Man kann das Trinkwasser gerne ab und an mit Multivitaminpräparaten versehen, jedoch sollte hier eine Überdosierung vermieden werden. Meerlis benötigen jeden Tag Frischfutter. Im besten Fall sollte dies abwechslungsreich sein, also mehrere Gemüsesorten zusammengemischt. Somit kann sich jedes Meerli seine Lieblingsspeise selber heraussuchen. Pro Meerli werden ca. 150-200 g Frischfutter (Gemüse) pro Tag gerechnet. Diese Portion sollte auf 2-3x pro Tag verteilt werden, z.B. morgens und abends. Oftmals heißt es, dass Meerlis morgens kein Frischfutter bekommen sollten, da der Darm dann noch etwas träge ist. Diese Aussage ist Quatsch, sofern Meerlis immer Heu (auch nachts) zur Verfügung haben. Natürlich muss man immer beobachten, ob ein Meerli nicht doch zu Aufgasungen neigt, wenn es Frischfutter zu sich genommen hat. In einem solchen Fall müsste jedoch nach der Ursache gesucht werden (Kotuntersuchung etc.). Verträgliches Frischfutter: Karotten, Paprika (ohne Grün – hochgiftig!), Salatgurken, Fenchel (ganze Knolle), Eisbergsalat bzw. andere Salate, Chicorée, Staudensellerie, Tomaten (ohne Grün – hochgiftig!), Äpfel & Bananen (max. 2x pro Woche eine kleine Portion, da die Säure die Zähne angreift und der hohe Zuckergehalt von Obst Diabetes fördert), Gras & Löwenzahn (nicht nass, vorher vorsichtig mit kleinen Portionen anfüttern) Auf keinen Fall füttern: Zwiebelgewächse, Kohl (führt gerne zu Aufgasungen/Blähungen), Kartoffeln, Hülsenfrüchte, exotische Früchte sowie Steinobstsorten Alle 2-3 Tage sollte das Meerli eine Portion Kräuter erhalten. Hier eignen sich z.B. Petersilie, Dill und Zitronenmelisse. TIPP: Da ich eine Fütterung von frischen Kräutern bei vielen Meerlis leider nicht verwirklichen kann, diese aber alle nötigen Stoffe bekommen sollen, mische ich mein Trockenfutter einfach selber mit getrockneten Kräutern und Gemüsen. Ein Rezept zum Ausprobieren (für 2 Meerlis, Fütterung alle 2 Tage 1 EL/Tier)
Diese Mischung in einer Dose gut verschlossen reicht für ein paar Fütterungen. Im Sommer, wenn ich endlich wieder die Möglichkeit zum Sammeln von frischem Gras habe, lasse ich bei der o.g. Mischung die Pastinaken sowie die Erbsenflocken weg. Außerdem erfolgt eine Fütterung dann nur noch alle 3 Tage. PS: Alle Kräuter/Gemüse beziehe ich über www.bibo-natur.de. Hier erfährt man zudem viel über die Wirkungsmöglichkeiten der verschiedenen Kräuter und Gemüsen. Generell kann ich nur noch darauf hinweisen, dass alle Angaben auf eigenen Erfahrungen beruhen. Meerlis, die z.B. draußen leben, brauchen entsprechend mehr energiereiche Kost wie Meerlis in Wohnungshaltung.
Damit ich meine Fütterung entsprechend den Bedürfnissen anpassen kann, wiege ich die Kleinen alle 3-4 Wochen (der wöchentliche Schweinchen-TÜV ist bei mir leider nicht möglich à zu viel Stress für die Tiere) und beobachte generell täglich das Verhalten. Sobald irgendetwas nicht „normal“ ist, bitte ich einen Tierarzt zu kontaktieren. Leider ist es bei Meerlis oft so, dass es schon fast zu spät ist, wenn man die ersten Anzeichen bemerkt. |